Are we not human?

HuPsy ist eingetroffen und wurde neben einigen Essays hochgeladen. Wichtiges Thema, speziell im Menschenbilderzusammenhang, also sei hier ganz besonders zu Nachbereitung geraten.

Da aber nicht konsument*innenhafte Auswahl der richtigen theoretischen Standpunkts, sondern nur eigener Kopfgebrauch zu kritischem Denken führt, sei Euch Auseinandersetzung mit Humanismuskritik wärmstens empfohlen. Euer ergebener Webmaster hat da bereits einiges zusammengestellt. Aus musikalischer Sicht ein kleines Fundstück am Rande.

Doch bereits der Titel des Referates bietet interessante Nebenbedeutungen, denen nachzugehen gerade in der Psychologie fruchtbar sein kann. Das gleichnamige Werk Nietzsches (frei im Netz erhältlich) enthält eingies davon, womit später die Psychoanalyse groß wurde; v.a. Einsicht in unbewußte Motive. Und Nietzsche kann als einer der scharfsinnigsten und -züngigen Humanismuskritiker*innen gesehen werden. Schwelgen wir also zum Schluß im Pathos eines Nietzschezitats:

Der Mensch ist Etwas, das überwunden werden soll. Was habt ihr gethan, ihn zu überwinden?
Alle Wesen bisher schufen Etwas über sich hinaus: und ihr wollt die Ebbe dieser grossen Fluth sein und lieber noch zum Thiere zurückgehn, als den Menschen überwinden?
Was ist der Affe für den Menschen? Ein Gelächter oder eine schmerzliche Scham. Und ebendas soll der Mensch für den Übermenschen sein: ein Gelächter oder eine schmerzliche Scham
(Quelle)

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