Vortragseinladung 2013-06-03: Jürgen Link

Jürgen Link
Soziologie ist Psychologie und umgekehrt?
Normalistische Subjektivierung in der Krise
Montag, 03.06.2013, 18:15, Von Melle Park 5 („Wiwi Bunker“) B1

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Jürgen Link war bis 2005 Professor am Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Dortmund. In seiner Forschung wendete
er die Diskursanalyse nach Foucault an und entwickelte eine Theorie des
„Normalen“. Sein bekanntestes Buch ist die Studie „Versuch über den
Normalismus. Wie Normalität produziert wird“
. Er unterscheidet darin
unterschiedliche Normalisierungsstrategien, Grundlage dabei ist die Annahme,
dass die Übergänge zwischen normal und anormal fließend sind:
Protonormalistische Strategien definieren den Normalbereich möglichst eng und
versuchen, ihn rigide abzusichern, während im flexiblen Normalismus
Normalitätsgrenzen wenig festgelegt sind.

Seine Homepage: http://bangemachen.com/
Im Anschluss an den Vortrag wird es Zeit für Fragen und Diskussion geben.

Mit herzlichen Grüßen
das Menschenbilder-Team in Zusammenarbeit mit dem Fachschaftsrat Psychologie
*Weitergehende Informationen: *

*** Die „Unikate Vorlesung“ hat als Veranstaltungsreihe den Lehrpreis
Psychologie 2011 der Universität Hamburg gewonnen! ***
_Videoaufzeichnungen vorangegangener Unikater Vorlesungen: _
Prof. Jürgen Kriz: Systemtheorie und systemisch-humanistische Psychotherapie –
Eine Herausforderung für unsere Gesellschaft? (Sommersemester 2010):
http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/10905
Prof. Frigga Haug: erinnerungsarbeit als emanzipatorisches Lernprojekt.
(Sommersemester 2011): http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/12425
Prof. Helmut E. Lück: Psychologie im Nationalsozialismus und der frühen
Nachkriegszeit (Sommersemester 2012):
http://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/14738
Eine Radiofassung dieses Vortrags, inkl. ausführlicher Diskussionsrunde unter http://freie-radios.net/50556

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